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Die Geschichte der Markund das politische Umfeld in Deutschland Teil 8: Die DDR 1949 - 1990Über die Geschichte der Mark in der DDR von 1949 - 1990 |
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Die Sowjetunion wird durch die Einführung der Westmark 1948 völlig
überrascht.
Dieses Geld wird auch spöttisch als "Tapetenmark" bezeichnet. Bald schon kommen neue Geldscheine und Münzen in den Umlauf. Um wertvolle
Metalle zu sparen werden als Kursmünzen hauptsächlich
Im Verlauf der 40 jährigen Geschichte der DDR werden die Banknoten mehrfach
überraschend umgetauscht.
Viele begehrte westliche Waren werden in der DDR nur gegen Westwährung
abgegeben. So entwickelt sich die westliche DM zur heimlichen Zweitwährung in
der DDR, wo im Gegensatz zur offiziellen Währung fast alles zu haben ist.
Ab 1966 gibt die DDR auch Sonderprägungen zu einer Nominale von 5, 10 und 20
Mark aus. Diese Münzen werden teilweise aus einer Kupfer / Nickellegierung
geprägt, die auch als Neusilber bezeichnet wird. Aber es werden auch teilweise
richtige Silbermünzen ausgegeben.
Das Ende der DDR und der Ostmark 1989 - 1990
Als die
DDR - Oberen 1989 das 40 jährige Bestehen der DDR feiern wollen, ist schon
längst nur noch wenigen DDR Bürgern zum Feiern zumute.
Der DDR - Staat steht 1989 vor dem politischen und wirtschaftlichen Bankrott.
Die Reisefreiheit der Bürger wird immer mehr eingeschränkt.
Anfangs
massiv von den Sicherungskräften unterdrückt, entgleiten von Montag zu Montag
den Sicherheitskräften immer mehr die Zügel. Gleichzeitig organisiert sich mit
dem
Neuen Forum die erste Oppositionsgruppe offiziell. In kurzer Zeit bilden
sich weitere Oppositionsgruppen, die schließlich wie die Pilze aus den Wald
sprießen.
Die neue DDR-Regierung unter Ministerpräsident Lothar de Maiziere leitet die
Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten mit ein.
Erstmals kann man nun frei und legal DDR - Mark gegen Westmark tauschen. Anfangs
sackt der Kurs zum Teil sogar unter 1:10 ab. Währungsunion
Im Mai 1990 entscheiden sich die DDR und BRD für die Wirtschafts-, Währungs- und
Sozialunion. Ab dem 11.6.1990 können die DDR-Bürger ihre Ostmark großenteils 1:1
gegen Westmark umtauschen. Lediglich Spareinlagen über 4000 Mark (bei Bürger
über 60 sogar 6000 Mark) müssen im schlechteren Kurs von 1:2 umgetauscht werden. WiedervereinigungAm 3.10.1990 vereinigen sich die beiden deutschen Staaten. Die "Aluchips" der DDR bis zu einer Nominale von 50 Pfennig bleiben noch bis zum 30.6.1991 als nun offizielle westliche Währung im Kurs 1:1 in ganz Deutschland gültig. |
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