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Über das
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Kaiser Wilhelm II. |
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Soldat schreibt Brief an seine Mutter im Schützengraben
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| Vor dem Krieg | Herrscher | Generäle | Bilder vom Krieg |
| Helden | Humor | Herz / Schmerz / Kitsch | Samariter |
| Gräber | Heimkehr und Frieden |
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Das Versenden und Sammeln von Ansichtskarten war in der Zeit
vor dem 1. Weltkrieg eine sehr beliebte Beschäftigung. Die folgenden Bilder und Erläuterungen sollen einen ersten
Eindruck in dieses interessante Sammelgebiet geben. |
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Die zahlreichen Manöver der Vorkriegszeit gingen meist sehr stark an der späteren Realität vorbei, wie diese Karte von 1906 zeigt |
![]() Exerzierende Batterie |
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Der Deutsche Kaiser Wilhelm II, der das Deutsche Reich von
1888 - 1918 regierte, war gleichzeitig der oberste Kriegsherr Deutschlands.
Aber er mischte sich im Verlauf des Krieges nur selten in militärische
Entscheidungen ein. Diese trafen die obersten Herren des OHL der sog.
Obersten Heeresleistung. |
![]() Kaiser Wilhelm II. |
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Eine der hauptschuldigen Nationen für den Ausbruch des Krieges war die österreichisch - ungarische K und K - Monarchie, die vom legendären Kaiser Franz Joseph von 1848 - 1916 regiert wurde. Die Ermordung des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand durch serbische Nationalisten am 28.6.1914 in Sarajewo war der Anlass, womit letztlich das ganze Verhängnis seinen Lauf nahm. Obwohl die serbische Regierung weitestgehend auf die sehr harten Forderungen Österreichs in Folge des Attentates einging, erklärte Österreich Serbien am 28.7.1914 den Krieg und löste so wegen der damaligen verhängnisvollen Bündnissysteme und der unvernünftigen Militärs und Politiker auf allen Seiten den 1. Weltkrieg aus. |
![]() Kaiser Franz Joseph und seine Erzherzöge |
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Das berühmteste militärische Duett des 1. Weltkrieges sind die Generäle Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff. Sie erringen ihren ersten großen Ruhm in der Schlacht bei Tannenberg gleich ziemlich am Anfang des Krieges. Dabei schlagen sie die 2. Russische Armee vernichtend, die in Ostpreußen eingedrungen ist. Ab 1916 übernehmen die beiden die Führung der Obersten
Heeresleitung, wo sie nicht nur das gesamte Heer in der Hand haben, sondern
auch das deutsche Reich bis zum Ende des Krieges mehr oder weniger diktatorisch regieren. Die
treibende Feder im Hintergrund ist dabei immer Ludendorff, während Paul von
Hindenburg mehr repräsentativ agiert. |
![]() Paul von Hindenburg |
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Herrscher und Generäle auf alliierter Seite auf einer Schweizer Karte. |
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Im Westen Die deutsche militärische Führung ging davon aus, dass die Russen im Osten sehr lange für ihre Mobilmachung brauchen würden. Daher wollen sie Frankreich schnell niederwerfen, um sich danach im Osten in Ruhe gegen die Russen verteidigen zu können. Dabei versuchen sie wie im Schlieffenplan vorgesehen, die französischen Truppen über das neutrale Belgien zu umgehen und westlich an Paris vorbei marschierend das französische Heer einzukreisen. Die Rechnung geht nicht auf. Nach Anfangserfolgen wird das deutsche Heer in der Marne Schlacht kurz vor Paris zurückgeschlagen. Das deutsche Heer zieht sich daraufhin auf eine günstige Befestigungslinie zurück und verschanzt sich in den Schützengräben. Es folgt im Westen ein blutiger Stellungskrieg, der bis ins Frühjahr 1918 reinreicht. Nach der Niederlage Russlands hat Deutschland so viele Truppen für den Westen freibekommen, dass es im Frühjahr 1918 noch einmal offensiv auftreten kann. Als aber die 1917 in den Krieg eingetretenen US-Amerikaner mit ihren in Frankreich immer zahlreicher werdenden Truppen immer mehr für ein Übergewicht sorgen, muss sich Deutschland an der Westfront zurückziehen und schließlich kapitulieren. |
![]() Kämpfe in Saarburg in den ersten Kriegstagen im August 1914 |
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Im Osten Auch im Osten geht zuerst die Rechnung für das deutsche
Militär nicht auf. Die Russen haben schneller als erwartet die nötigen
Truppen für eine Invasion nach Ostpreußen zusammengestellt. |
![]() Skizze von der Schlacht bei Tannenberg - "Die geschlagene russische Armee in den masurischen Sümpfen" |
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Der Schützengraben Die Soldaten verbringen im Stellungskrieg die meiste Zeit an der Front im Schützengraben. Das elende Dasein dort spiegeln die folgende Foto-Ansichtskarten nicht annähernd wieder. Die Ausfälle durch Krankheit und Erschöpfung wegen fehlender Hygiene und ewiger Nässe und Kälte reichen teilweise an das Blutzoll vernichtender Schlachten hin. |
![]() Im Schützengraben |
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Zur Zerstörung von Festungsanlagen kamen schwere Belagerungsgeschütze zum Einsatz wie es die Karte rechts zeigt. |
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Diese Luftaufnahme eines deutschen Fliegers zeigt das von der deutschen Artillerie schwer zerstörte Ypern. Die Deutschen konnten aber Ypern im 1. Weltkrieg nie einnehmen, obwohl die Front direkt vor Ypern verlief. |
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Heldenmotive sind gerade in der Heimat beliebte Ansichtskartenmotive, um bei der wegen der englischen Seeblockade hungernden Bevölkerung die Moral aufrecht zu erhalten, während es bei den "Helden" an der Front oft nur noch ums nackte Überleben geht. |
![]() "Tapfer!" |
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Gerade in harten Zeiten wie dem Krieg fehlen Humorkarten nicht. Sie lenken von all dem Schrecken etwas ab. Kurzum man erträgt so manches mit Humor. |
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![]() "Herzlichen Gruß von diesem Platz, ich habe jetzt einen anderen Schatz" |
![]() "Mein Himmelbett" |
![]() Ironische Karte aus der Schweiz zum 1. Weltkrieg: "Schwur der Alliierten. Wir werden besiegen!" |
![]() Frankreich, durch Marianne symbolisiert, fordert den deutschen Aggressor auf mit seinen Füßen auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, da ihr schon im Hintergrund die Heerscharen des englischen Expeditionsheeres zur Hilfe kommen. |
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Wegen der vielen Kriegsopfer und Verwundeten ist im ersten Weltkrieg das Rote Kreuz ganz besonders gefordert, wie diese französische Karte vom 1. Weltkrieg zeigt. |
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Die Schlacht um Verdun gestaltet sich mit etwa 300.000 Opfern auf beiden Seiten als besonders blutig. Dabei wird bereits nach wenigen Tagen von den Deutschen das "uneinnehmbare" Fort Douaumont erobert. Später wird hier ein Massenfriedhof angelegt, wie auf der Karte rechts gezeigt. |
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Wegen der grausamen Kriegsrealität und den Trennungsschmerz unter den Angehörigen der Soldaten kommen aus dieser Zeit natürlich auch zahlreiche herzergreifende Karten aus dem Herz-, Schmerz- und Kitschsektor vor. |
![]() "Gefunden!" |
![]() "Treue Liebe bis zum Grabe" |
![]() "Kriegsgetraut" |
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Nach über vier Jahren endet der "Große Krieg" im November
1918 mit der Niederlage des Deutschen Reiches. |
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![]() Heimkehr |
![]() "Friedensklänge" |
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Engel nehmen den Kriegsteilnehmern auf dieser Schweizer Karte die Gewehre ab und fliegen davon. Die Kriegsteilnehmer schauen alle recht ernüchtert und belämmert drein, während der Krieg nichts als Trümmer und Ruinen hinterlassen hat. Leider sollten weder Sieger noch Besiegte allzu viel von den Kriegsgrauen gelernt haben, was der noch viel grausamere 2. Weltkrieg gerade mal knapp 21 Jahre später beweisen sollte. |
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| Deutsches Historisches Museum | Infos über den 1. Weltkrieg vom Deutschen Historischen Museum |
| Der Erste Weltkrieg | Bei WIKIPEDIA wird der Erste Weltkrieg genau beschrieben |
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