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Briefmarken von Bulgarien und deren Sammlerwert - Film und Informationen von Thomas Schmidtkonz

Die Seite stellt Bulgarien - Briefmarken vor und geht dabei  auf die bulgarische Geschichte und Postgeschichte ein.

Briefmarken von Bulgarien

Briefmarken von Bulgarien

Catawiki Briefmarken Auktionen

Bulgarien-Briefmarken im Sammlershop Schmidtkonz

Einleitung

Hier stelle ich Briefmarken Bulgariens vor. Dabei gehe ich auch auf die bulgarische Geschichte und genauso die damit verbundene Postgeschichte ein.

Inhalt:

Briefmarken von Bulgarien und deren Sammlerwert - Film

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Infos über Briefmarken von Bulgarien

Geografie

Bulgarien amtliche Bezeichnung Republik Bulgarien ist eine Republik in Südosteuropa mit etwa 7 Millionen Einwohnern.
Fläche 110.994 km²
Einwohnerzahl 6.951.482 (Dezember 2019)
Bevölkerungsdichte 64 Einwohner pro km²

Mehr dazu bei Wikipedia

Geschichte (Auszüge davon aus Wikipedia)

Der größte thrakische Stamm, die Odrysen, konnte um 450 v. Chr. ein eigenes Reich gründen, das sich bis zur Donau und zum Strymon erstreckte. In der Zeit der griechischen Kolonisation entstanden an der Schwarzmeerküste mehrere Stadtstaaten.

Nach der Eroberung durch die Römer im Jahr 29 v. Chr. begann die Romanisierung der Bewohner. Dabei wurden Thrakien und die Stadtstaaten an der Küste ein Teil des römischen Reiches.

632 wurde das Großbulgarische Reich gegründet wurde. Seit dem 6. Jahrhundert drangen Slawen – im Jahr 678, nachdem das Großbulgarische Reich zerfallen war – auch die Bulgaren unter Asparuch auf die Balkanhalbinsel ein. Gemeinsam mit der verbliebenen thrakischen und römischen Bevölkerung gründeten sie das Erste Bulgarische Reich (679 bis 1018; 681 durch Byzanz anerkannt), das zeitweise fast die ganze Balkanhalbinsel umfasste. Erste Hauptstadt wurde Pliska. Damit wurde Bulgarien zum dritten anerkannten Staat in Europa und einer der wenigen, dem das Oströmische Reich tributpflichtig war. Aus der Verschmelzung der Einwanderer mit der örtlichen Bevölkerung entstand das Volk der Bulgaren.

Briefmarken von Bulgarien


Boris I. trat 864 zum byzantinischen Christentum über. Sein Sohn Simeon I. (893–927), der bedeutendste Herrscher Bulgariens, besiegte die Serben, Ungarn und Byzantiner, errichtete das bulgarische Patriarchat und förderte die altbulgarische Literatur. Während seiner Herrschaft entstand am kaiserlichen Hof auch die kyrillische Schrift. Simeon I. war der erste Herrscher, der den Titel Zar trug, er selbst nannte sich „Zar der Bulgaren und Rhomäer“.
Das Reich kam ab 972 bis 1018 sukzessive unter die Herrschaft von Byzanz.
Nach der Niederlage des Heeres unter Samuil in der Schlacht von Kleidion 1014 und unter Iwan Wladislaw im Jahr 1018 wurde unter Knjaz Presian II. ganz Bulgarien durch Basileios II. von Byzanz, dem sogenannten Bulgarentöter, unterworfen.

Briefmarken von Bulgarien


Die Brüder Johann und Theodor Peter aus dem Hause Assen errichteten im 12. Jahrhundert das Zweite Bulgarische Reich mit Tarnowo (Tarnowgrad) im Balkangebirge als neuer Hauptstadt. Das zwischen 1186 und 1393 bestehende Reich erlangte unter dem Zaren Iwan Assen II. seine größte Ausdehnung.

Zwischen 1393 und 1396 kam ganz Bulgarien unter osmanische Herrschaft, die fast 500 Jahre andauerte.

Die blutige Niederschlagung des April-Aufstands durch die Türken 1876 und die in Europa erzeugte Empörung führte zum russisch-türkischen Krieg 1877/1878. Dieser wurde mit außerordentlicher Härte und massiven Verlusten auf beiden Seiten geführt. Nach der Überquerung der Donau und des Balkangebirges mitten im Winter gewannen die russischen Truppen die Oberhand und rückten bis kurz vor Konstantinopel vor. Mit dem Frieden von San Stefano wurden die Grundlagen für den modernen bulgarischen Staat gelegt.

Briefmarken von Bulgarien


Nach dem Berliner Vertrag, der ein Machtkompromiss der Großmächte war, wurden zwei bulgarische Staaten gegründet, die nominell dem Osmanischen Sultan unterstanden. Nördlich des Balkangebirges und südlich der Donau wurde das dem Osmanischen Reich tributpflichtige Fürstentum Bulgarien gegründet, das auch die Region um die neue Hauptstadt Sofia mit einschloss. Südlich des Balkangebirges wurde mit Plowdiw als Regierungssitz die osmanische Provinz Ostrumelien gegründet, die über eine eigene Verfassung und Miliz verfügte und durch einen vom osmanischen Sultan eingesetzten, jedoch von den Großmächten gebilligten christlich-bulgarischen Gouverneur regiert wurde. Makedonien, das noch im Vertrag von San Stefano Teil des bulgarischen Staates war, blieb ganz unter osmanischer Hoheit.

Briefmarken von Bulgarien

Am 16. April 1879 wurde die erste demokratische Verfassung in Weliko Tarnowo verabschiedet. Fürst Alexander I. (1879–1886) versuchte innere Reformen durchzusetzen, vereinigte die zwei bulgarischen Staaten und besiegte Serbien, wurde aber durch einen von Russland veranlassten Putsch gestürzt.

Briefmarken von Bulgarien

1887 wurde Ferdinand von Coburg-Gotha Fürst, der 1908 die völlige Loslösung vom Osmanischen Reich erklärte und den Zarentitel annahm, womit aus dem Fürstentum das Zarentum Bulgarien wurde.

Briefmarken von Bulgarien

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg kämpfte Bulgarien auf der Seite der Mittel- bzw. Achsenmächte.

Am 8. und 9. September 1944 wurde Bulgarien von der Roten Armee besetzt, obwohl sich das Land nicht an der Invasion der Sowjetunion beteiligt hatte und mit der Sowjetunion offiziell nicht im Kriegszustand befand. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Bulgarien unter sowjetischen Einfluss und wurde Mitglied des Warschauer Paktes. Zar Simeon II war dabei von 1944 – 1946 Kindkönig. Am 15.9.46  wurde die Volksrepublik Bulgarien ausgerufen.

Der wohl prägendste Politiker in Bulgariens sozialistischer Phase war Todor Schiwkow, der am 20. November 1962 nach dem achten Parteikongress das Amt des Ministerpräsidenten übernahm.

Briefmarken von Bulgarien


Das Ende der kommunistischen Ära wurde 1990 durch freie Wahlen eingeleitet.

Die Parlamentswahlen am 17. Juni 2001 gewann überraschend mit 42,7 Prozent der Stimmen die erst kurz zuvor gegründete Nationale Bewegung Simeon II., NDSW um den ehemaligen bulgarischen Zaren Simeon II. von Sachsen-Coburg und Gotha, der nach 55 Jahren aus dem spanischen Exil zurückgekehrt war. Wegen des stark betonten republikanischen Prinzips in der Verfassung slawisierte er seinen Namen zu Simeon Sakskoburggotski und legte monarchische Namenszusätze ab, nachdem die Wahlbehörden die Rechtsauffassung geäußert hatten, er sei als früherer König nicht wählbar.

2004 folgte der NATO Beitritt  und 2007 der EU-Beitritt Bulgariens.

Mehr zur Geschichte Bulgariens

Briefmarken

Die ersten Briefmarken Bulgariens erschienen im Jahr 1879. Der Michelkatalog verzeichnet bis Ende 1999 4.447 verschiedene Ausgaben. Davon gab es bis Ende 1945 515 Ausgaben.
Diese Marken spiegeln anschaulich die Geschichte, Geografie und Kultur dieses Landes wieder.

Der erste Satz von 1879 erfolgte noch mit der Währung 1 Franc = 100 Centimes. Ab 1881 wurde 1 Lew = 100 Stotinki als Landeswährung eingeführt. Deswegen gab es ab 1881 einen neuen Freimarkensatz mit der neuen Währung.

In folgenden Nebengebieten Bulgariens wurden ebenfalls Briefmarken heraus gegeben:

 

Briefmarken von Bulgarien

Erste bulgarische Briefmarken zuerst in Franc und dann in Stotinki als Landeswährung

Briefmarken von Bulgarien

Zar Simeon II war von 1944 – 1946 Kindkönig Bulgariens. Hier auf Briefmarken von 1944

Briefmarken von Bulgarien

Briefmarken von Bulgarien

Briefmarken Ostrumeliens sind relativ selten!

Briefmarken von Bulgarien

Briefmarken von Bulgarien

Briefmarken Thrakiens nach dem 1. Weltkrieg. Bulgarien musste Thrakien nach dem 1. Weltkrieg an Griechenland abtreten.

Briefmarken von Bulgarien

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